Kulturdschungel: USA Teil 3

Die USA ist der absolute Spitzenreiter kurioser Gesetze und kultureller Eigenheiten. Kaum ein anderes Land wartet mit einem derartig weitläufigen Kulturdschungel auf. Umso wichtiger ist es Licht, ins Dschungeldickicht zu bekommen. Wir haben einen Versuch unternommen:

Dschungel der Verkehrsführung in den USA

Mit dem Auto in Amerika:

  • In den USA gibt es Stoppschilder mit einem 3-way oder 4-way-Zusatz. Anders als in Europa hat hier nicht derjenige, der von rechts kommt Vorfahrt, sondern derjenige der zuerst an der Kreuzung angehalten hat. Also immer die Augen offen halten!
  • Wichtige Schilder: no exit/outlet = Sackgasse; do not pass = nicht überholen; no turn = nicht abbiegen; xing (crossing) = Fußgängerüberweg; junction = Kreuzung; yield = Vorfahrt
  • Sollest du von der Polizei angehalten werden, bleibe ruhig sitzen und lege die Hände aufs Lenkrad. Erst wenn du aufgefordert wirst deine Papiere zu zeigen, kannst du nach ihnen suchen. Beachte außerdem, dass es oft etwas dauern kann bis der Polizist aus dem Wagen steigt, da er eventuell noch prüft, ob dein Kennzeichen polizeilich erfasst ist.
  • Highways sind Fernverkehrsstraßen, die auch durch Ortschaften und Kreuzungen führen. Freeways dagegen sind Highways, die den deutschen Autobahnen ähneln. Sie können nur über spezielle Auf- und Abfahrten befahren werden und sind nicht durch Ampeln, etc. unterbrochen.

Mit dem Zug in Amerika:

  • Züge sind nicht so üblich wie bei uns. Unter dem Namen Amtrak fährt der größte schienengebundene Personenfernverkehr. Will man mit den Zügen fahren, sollte man die Karten besser vorab kaufen. Dadurch sind sie günstiger und man bekommt auf jeden Fall einen Platz, denn: Es gibt nur so viele Karten wie es Plätze gibt!
  • Vorsicht: Wenn du in den Zug steigst, wirst du nach dem Reiseziel gefragt und bekommst dann entsprechend einen Wagen zugewiesen. Also nicht einfach reinlaufen!
  • Es gibt keine „second class“. Das klingt für die Amerikaner zu abwertend. Stattdessen sagt man „coach“ für die Touristenklasse.
Und noch was Interessantes…

🙂 Höherprozentigen Alkohol kann man in vielen Bundesstaaten nur in liquor stores kaufen, in manchen Bundesstaaten ist sogar jeglicher Alkohol nur dort erhältlich.

🙂 In amerikanischen McDonalds gibt es oft root beer. Hier ist Vorsicht angesagt: Root beer ist kein Bier, sondern eine Limonade aus Kräuter und Wurzelextrakten.

🙂 Auch so etwas wie Cola light wird man nicht finden. Stattdessen sagen die Amerikaner „Diet Coke“. Einige Bierhersteller bieten lite/light Versionen ihres Bieres an (z.B. Corona Lite), das bedeutet in diesem Fall, dass das Bier einen geringeren Alkoholgehalt sowie weniger Kalorien hat.

 

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